Archiv für März 2009

NATO-Gipfel: Polizei setzt Protest-Infrastruktur fest

vokue

  • Küche für das Camp darf nicht einreisen
  • Küchenmesser beschlagnahmt

  • Heute mittag hat die französische Polizei die Einreise der Volxküche Le Sabot nach Frankreich untersagt. Die Großküche, ausgelegt für die Versorgung von 3.500 Menschen, war auf dem Weg zum Widerstands-Camp in Strasbourg Ganzau und wollte die Grenze am Übergang Lauterbourg überqueren.

    mehr>> Lauterbourg: Polizeien blockieren Volxküche

    Stop NATO.

    NATO-Gipfel April 2009

    Informationen des Berliner Bündnisses „Nein zur NATO – Nein zum Krieg“ zu den Protesten in Strasbourg und Baden-Baden.

    Mit FFA im Strasbourg-Camp vom 01.04.09 bis 05.04.09.

    Aufruf zur Freiraum-Demo am 14.03.2009

    United we stay – Kollektiv Offensiv Subversiv

    united we stay - logo


    Termine

    FREITAG, 13.3.:

    - ab 16:00 Infopoint (Rigaer 78)
    - 18:00 FFA-VoKü (Rigaer 78)
    - ab 19:00 Workshops und Demovorbereitung (div. Projekte in Friedrichshain)

    SAMSTAG, 14.3.:

    - ab 12:00 Infopunkt (Rigaer 78)
    - 15:00 Demostart Hermannplatz/Neukölln
    - anschließend FFA-VoKü (Rigaer 78)

    Aufruf

    Berlin Anfang 2009: Die Gentrifizierung ist im vollen Gange. Wo Anfang der 90er Jahre noch über 100 besetzte Häuser waren sind nur noch wenige selbstverwaltete Wohn- und Kulturprojekte übrig geblieben. Doch auch sie sollen dem Hochglanzsanierungsprogramm weichen. Derzeit bedroht sind ca. zehn Projekte in Berlin.
    Gentrifizierung ist ein Prozess, der nicht nur diese angreift, sondern auch breite Teile der Bevölkerung aus ihren Vierteln und ihrem sozialen Umfeld vertreibt. Eben genau jene, die es sich nicht leisten können/wollen ins schöne und reiche Innenstadtbild des neoliberalen Kapitalismus zu passen. In Berlin und überall.
    Wir wollen dem entschieden und kraftvoll etwas entgegensetzen. Wir werden uns nicht ohne Widerstand verdrängen lassen. So vielfältig wie unsere Häuser, Wagenplätze und die betroffenen Menschen sind, so bunt und laut wollen wir gemeinsam auf die Straße gehen und fordern:

      Eine politische Lösung für ALLE Hausprojekte und Wagenplätze.

      Konkrete Lösungen für die akut bedrohten Projekte. Jetzt sofort!

      Schluss mit der neoliberalen Stadtumstrukturierung. Die Stadt gehört allen! Berlin bleibt bunt, politisch, solidarisch, kreativ, unkontrollierbar, lebendig, vielfältig, rebellisch und, vor allem, für alle bezahlbar. (weiter)