Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Food4Action kocht auf der IN*VISION

Food4Action kocht dieses Jahr auf der IN*VISION – seminar&festival 2017. Falls ihr dabei seid, kommt uns gerne besuchen und schnibbelt und kocht mit!

SoKü – Handbuch von Food4Action (Vokü Kochbuch)

Fettnapf

Zusammen für 50 Leute kochen ?

Die SoKü-Broschüre von Food4Action ist das ultimative Handbuch für alle, die ihre Küche selbst in die Hand nehmen wollen.

Meist gibt es einen guten Grund, warum ihr plötzlich nicht nur für euch, eure WG, Freund*innen oder, oder, oder… sondern für vielleicht 50 Leute kochen wollt oder müsst (?). Irgendeine Aktion ist geplant, alles ist vorbereitet und plötzlich fällt euch ein:
– »Ach ja, und etwas zu Essen wäre auch noch nett!«.

Gerade die tägliche Arbeit im Haushalt ist extrem aufwändig und hält einige potentielle Aktivist*innen von guten Aktionen ab. Daher wäre es also schön, wenn nicht alle zu Hause essen oder zur nächsten Junk-Food Klitsche tingeln, sondern gemeinsam was zu Essen zubereitet und zusammen gegessen wird. Die angefragte KüFa-, VoKü- oder SoKü-Gruppe ist leider total überlastet und hat sowieso den Überblick verloren. Daher bleibt das Kochen also nun an euch hängen.

Was tun??? Unser Tipp: Macht es einfach selbst. Es ist gar nicht sooo knifflig und macht vielleicht sogar Spaß. Daher haben wir auf den folgenden Seiten also nun schlaue Ratschläge von dilletantischen Profis zusammen gesammelt.

Fettnapf: Solidarische und Selbstorganisierte Küche – Handbuch zum Download (ca. 15MB)

Über Kritik und Rückmeldung freut sich die Redaktion, vor allem über Katastrophengeschichten bei falschen Mengenangaben und Zufallsgerichten, die ihr beim Ausprobieren erfindet.
Schreibt uns gerne eine Mail an fettnapf(at)food4action(dot)de

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Food4Action kocht auf dem Juko – Offener Linker Jugendkongress

Wir kochen Freitag Abend und den ganzen Samstag.
Kommt gern vorbei und helft uns Freitag beim Aufstrichmachen oder vegane Grillspezialitäten zubereiten oder Samstag beim Kürbissuppe kochen!

Jugendzentrum Schloß 19
Schloßstraße 19
14059 Berlin

„Wir wollen Widerstand gegen die rückwärtsgewandten Teile der Gesellschaft leisten und die bereits erkämpften Errungenschaften verteidigen. Gleichzeitig gilt es eigene Antworten auf aktuelle Probleme zu finden. Was kann man gegen neue und alte Nazis tun? Welche Kritik haben wir an Religion? Wie verteidigen wir uns gegen Angriffe von Rechten? Was verstehen wir unter Antikapitalismus?“

Von der Vokü zur SoKü

Küchen werden von Vokü bis Küfa unterschiedlich bezeichnet.. – uns interessiert daran, welche politischen Ansprüche dahinter stecken. Geht es darum, die Küche zu definieren oder den Kreis der Esser*innen zu bestimmen? Wir können entweder die Form der Küche beschreiben oder das erwartete Publikum ansprechen.

Wie kommen wir also von der VoKü (Volxküche) über die Küfa (Küche für alle) zu MoKü (Mobile Küche) mit dem Anspruch der MiMaKü (Mitmachküche) zu SoKü (Solidarische Küche) ???

Begriffe, die das Publikum beschreiben

Voküs oder KüfAs sind meistens regelmässige Veranstaltungen, bei denen es günstiges Essen gegen Spende gibt, solange der Vorrat reicht. Beim Begriff der Volxküche ist die Frage, ob der Volxbegriff den Anspuch auf eine größere “Bewegung” aufrecht erhält oder einfach die Geschichte der Suppenküchen / Volksküchen als gemeinnützige Einrichtung fortschreiben will. Vergleichbare Reste des autonomen Sprachgebrauchs aus den 80ern gibt es beim Volxsport (Anspruch einer Massenbewegung) oder jetzt teilweise wieder aktuell beim Volxbegehren. Mit dem Begriff Küfa als Küche für Alle wird weiterhin der Anspruch des Essens für Alle, d.h. die gemeinnützige oder nicht ausgrenzende Funktion der Küche betont. Im Sinne von Alles für Alle & zwar umsonst? Aber wollen und können wir wirklich eine Küche für alle sein? Ausschlussmechanismen gibt es viele und die meisten Küchen bewegen sich im engen Szeneumfeld, auf Festivals und in Hausprojekten. Selten wird eine offene Suppenküche organisiert, stattdessen eher eine szene-interne Veranstaltung zur gemeinsamen und solidarischen Nahrungsaufnahme. Natürlich muss das nicht so sein und sollte immer wieder hinterfragt werden.

Begriffe die die Form der Küchenorganisation beschreiben

Statt die Zielgruppe ins Auge zu nehmen, die sich von Aktion zu Aktion auch ändern kann, würden wir vorschlagen, sich mit der Organisationsform der Küche auseinanderzusetzen. Daher wäre z.B. der Begriff SoKü für die *So*lidarische *Kü*che oder *S*elbst*o*rganisierte *Kü*che eine gute Wahl.

Solidarisch und selbstorganisiert sind dabei unzertrennlich verknüpft. Wir verbinden damit Dinge wie nicht kommerzielles Wirtschaften, gemeinsame Entscheidungsfindung, freiwillige, offene Kooperation, Beteiligung und gegenseitige Unterstützung.
Food for Action sieht sich in diesem Sinn als solidarisch organisierte Küche von Leuten, die auch Aktionen machen, auf Kongressen diskutieren, auf der Demo dabei sind und für sozialen Wandel und eine bessere Welt kämpfen. Aber die eben auch gleichzeitig in der Küche stehen und die Reproduktionsarbeit gemeinsam organisieren. Eine Trennung zwischen Aktivist*innen und irgendwelchen Reproduktionskräften im Bereich Haushalt, Kochen, Bügeln kann es nämlich nicht geben. Wir sind alle die Küche- eben die SoKü, um die Grenze zwischen den Kochenden und den Bekochten einzureißen.

Barrio Antifascista 2016

Barrio Antifascista Calling: April 2016.

In diesem Jahr wird es am ersten Mai kein Barrio Antifascista im Carlo Giuliani Park in Berlin Kreuzberg geben. Dementsprechend auch keine SoKü von Food4Action. Zum Statement der Veranstalter_innen.